Jostedalsbreen-Nationalpark Tag 2

Der Tag beginnt zusammen mit zwei weiteren Touristen bei einer Motorbootfahrt über einen Gletschersee. Kurz bevor wir die Gletscherzunge erreichen, löst sich ein Eisblock und fällt tosend vor uns ins Wasser, ein tolles Erlebnis besonders wenn man vor einer 40 Meter hohen Gletschwand aus Eis in einem winzigen Boot sitzt.

Wir legen direkt vor dem Gletscher mit unserem kleinen Boot an, schnallen uns die Gletschereisen unter die Schuhe, seilen uns aneinander und starten unsere Wanderung über den Gletscher.
Es gibt beeindruckende Aussichten über den Gletscher und auf den See zu bestaunen, dabei geht es vorbei an kleinen Gletscherbächen und tiefen Gletscherspalten.
Wir haben Glück, denn auch das Wetter spielt mit und wir haben auf 1300 m Höhe 10 Grad und Sonne. Wie uns der aus Deutschland stammende Guide erklärt, war dies sogar die letzte Tour des Jahres, denn die kurze Saison ist nun vorbei (Ende August – Ende September).
Ein unvergessliches Erlebnis, einem Gletscher so nah zu sein.
Unser Guide küsst den Gletscher noch zum Abschied und dann ist Schluss für dieses Jahr.

Anschließend gab es eine kleine Stärkung im Nationalparkzentrum und dann machten wir noch alleine eine kleine Wanderung an den Fuss eines weiteren Gletschers.

Morgen gibt es nochmal Gletscher und übermorgen steht dann bei brauchbarem Wetter ein Triathlon an 🙂

Jostedalsbreen-Nationalpark

Der Jostedalsbreen Nationalpark gehört bisher zu unseren Lieblingsorten in Norwegen. Straßen, die ganz nah an türkis-blauen Seen entlang führen, herbstlich bunte Laubwälder und Gletscher mit blauen Gletscherseen – wunderschön!

Den Tag heute nutzten wir für drei kleinere Wanderungen zu Gletschern und einem tollen Blick über die Seen.

Der erste Gletscher bot eine ganz besondere Kulisse – Gletscher, der in einen Wasserfall übergeht und in einem hellblauen See mündet. Uns gefällt es hier sehr gut, also bleiben wir noch und machen morgen eine Gletscherwanderung – bei hoffentlich (zumindest bis jetzt angesagtem) Sonnenschein.

Geiranger

Laut Reiseführer stand heute eines der Highlights eines jeden Norwegenurlaubes an…

So fuhren wir also in den Geirangerfjord. Von dem Ort an sich hatten wir uns tatsächlich etwas mehr erwartet, leider hatten auf Grund der Nebensaison nur die typischen größeren Souvenirshops geöffnet und auch ein Kaffee war leider nicht zu bekommen. 🙁

Wir können uns sehr gut vorstellen, dass eine Schifffahrt durch den kleinen Fjord ein besonderes Erlebnis sein muss, auch wenn die Vorstellung eines 18-stöckigen Kreuzfahrtschiffes im Hafen dieses kleinen Ortes wiederum unsere Vorstellungskraft übersteigt. 😉 Seit kurzem gibt es für die Einfahrt mit Kreuzfahrtschiffen auch sehr strenge Auflagen, die die Umwelt entlasten sollen, für die Einheimischen jedoch Umsatzverluste bedeuten… Ein Fluch und Segen eben irgendwie zugleich.

Wirklich richtig gut gefallen hat uns der Aussichtspunkt Dalsnibba. Dieser liegt ca. 1.500 Meter über Geiranger und bietet wirklich eine grandiose Sicht in den Fjord und die Berglandschaft. Bereits der Weg hinauf hatte es in sich, dieser schlengelte sich über eine Serpentinenstraße bis hinauf auf den Berggipfel.

Eigentlich wollten wir in Geiranger übernachten, unser favorisierter Campingplatz ist jedoch bereits geschlossen. Da die anderen direkt im Ort sehr überteuert sind, haben wir uns entschlossen direkt in den Jostedalsbreen Nationalpark zu fahren. Der Weg hierher war grandios, immer entlang von Fjorden und kleinen Seen. Wirklich sehenswert.

Alesund

Halbzeit unserer Norwegen Reise.

Heute mal keine Natur, sondern ein Tag in einer Stadt.
Es ging nach Alesund.
Um die 50.000 Einwohner und eine nennenswerte Anzahl an sehenswerten Gebäuden im Jugendstil.
Dazu direkt am Meer und recht touristisch, weil von Kreuzfahrtschiffen angefahren.

Also nahmen wir uns Zeit für einen ausgiebigen Stadtspaziergang.
Die Stadt bietet neben ein paar schönen Strassenzügen mit Häusern im Jugendstil, noch zwei Museen und jede Menge Blicke auf das Meer.
Nachdem wir die Stadt entdeckt hatten, entspannten wir in einem schönen Café und besuchten noch ein Highlight der Stadt, den Aussichtspunkt vom Hausberg.
Nach etwas über 400 Stufen hat man einen schönen Blick über den Ort und die umliegenden Berge und das Meer.

Die Nacht verbringen wir im Ort auf einem Stellplatz direkt am Meer.
Morgen geht es nach Geiranger, einem Touristenhotspot vor allem beim Kreuzfahrern.

Andalsnes -Tag 2

Das Beobachten des Wetters hat sich heute wirklich gelohnt. Laut Wettervorhersage sollte der Regen ab ca. 12:30 Uhr nachlassen. Also starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück und etwas Entspannung im Camper am morgen, danach kauften wir noch etwas ein um dann pünktlich 12:30Uhr unsere Klettertour zu starten.

Ein tolles Erlebnis… Weniger auf Grund der Schwere des Steigs vielmehr auf Grund der grandiosen Umsetzung und unglaublich schönen Ausblicke. Die Tour führte uns über etwa 400 Höhenmeter entlang einer Felswand mit einem Blick in den Fjord. Heute sagen die Bilder sicher wieder mehr als unsere Worte.

Morgen fahren wir nach Alesund und schieben mal einen Stadtbummel-Tag ein.

Andalsnes

Unser heutiges Ziel heißt Åndalsnes, laut Reiseführer eine nicht sehenswerte Stadt, aber von wunderschöner Natur umgeben.

Wir haben drei Dinge geplant:

1. Trollstigen – eine Strasse, die sich spektakulär den Berg hinauf windet, mit Wasserfall und tollen Ausblicken.
2. Trollwand – Europas größte senkrechte Felswand und
3. Ein Klettersteig auf den „Hausberg“.

Da es eigentlich den gesamten Tag über wie aus Eimern geschüttet hat, konnten wir nur 1. besuchen. 2. war in Nebel gehüllt, naja und 3. macht bei dem Wetter nicht viel Sinn.

Also blieb noch Zeit die Stadt zu besichtigen.
Immerhin gab es ein paar Postkarten und ein Bistro, in dem wir etwas landestypisches gegessen haben. Da es nur eine norwegische Karte gab und das Personal kaum englisch sprach, wissen wir nicht genau was es war, aber es schmeckte wie Kassler mit Kartoffelkloß und Wurzelgemüse… 😉

Achja Wäsche waschen war auch mal nötig und passte dann noch gut in den Tag.
Je nach Wetter wird morgen improvisiert oder der Klettersteig gemacht.

Atlantikstrasse

Der heutige Tag begann ganz entspannt bei einem Frühstück und Tee im Fjord mit Blick auf das nach der Ebbe nahende Wasser.

Danach machten wir uns auf den Weg zur Trollkirche. Der Weg wie immer anstrengend und sehr steinig bis felsig und heute dazu noch sehr verregnet. Am Ziel angekommen, wurden wir jedoch belohnt. Nach etwa 200 Metern in einer Höhle standen wir vor einem Wasserfall, der sich in die Höhle ergoss. Ein faszinierendes Bild. Trotz sehr guter Regenkleidung kamen wir etwas durchnässt am Camper an und kochten uns eine Kleinigkeit zum Aufwärmen.

Trocken ging es dann weiter auf die Antlantikstraße. Laut einiger Internetseiten die schönste Autofahrt der Welt, diese ist 8.274 Meter lang. Die acht Brücken schlängeln sich zwischen kleinen Inseln und bieten immer wieder tolle Ausblicke auf die Küstenlandschaft. Auch bei diesem stürmischen Wetter heute ein echtes Erlebnis.

Die Nacht verbringen wir ganz in der Nähe auf einem kleinen Campingplatz am See.

Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark – Tag 2

Hier im Gebirge wollten wir uns aber nicht nur kahle Berggipfel ansehen, sondern auch ein wenig den Wald erkunden und so machten wir heute eine Wanderung im weniger besuchten Åmotan Tal.

Es ging durch Schluchten und Wälder, entlang von Flüssen und vorbei an Wasserfällen, immer wieder steil auf und ab durch wunderschöne Natur.
Unterwegs trafen wir keinen Menschen, fanden aber unzählige Pilze und genossen die schönsten Ausblicke ins Land und auf die vielen Wasserfälle.

Solltet ihr mal nach Norwegen kommen, sei euch dieses Tal im Dovrefjell Nationalpark empfohlen.

Weiter ging es dann noch in die Trollheim Region und speziell zu einem Abstecher ins Innerdalen, einem weiteren schönen Tal.

Damit haben wir auch vorübergehend die Berge verlassen und verbringen die heutige Nacht direkt an einem Fjord mit Blick auf den Atlantik.

Norwegen – Rätsel

Wie angekündigt, starten wir heute unser Rätsel… Dieses Mal haben wir uns allerdings ein etwas anderes „Rätsel“ ausgedacht. Wenn wir im Camper unterwegs sind, versorgen wir uns natürlich überwiegend selbst. Fast jeden Abend wird etwas anderes gekocht. Im Laufe der Zeit haben wir das ein oder andere Rezept für uns gefunden, das im Camper natürlich möglichst einfach sein sollte. In diesem Jahr haben wir folgende Aufgabe für euch:

Schickt uns eure Rezept-Ideen für unseren Campingurlaub.

Beachtet dabei:
– möglichst kurze Garzeit (unser Gas im Camper ist begrenzt)
– einfache Zutaten (die man in jedem Supermarkt kaufen kann)
– natürlich soll es lecker sein

Unseren Favoriten werden wir am Ende des Urlaubs nachkochen. Den Gewinner werden wir jedoch per Zufallsgenerator küren.

Los gehts: Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf eure Ideen, die hoffentlich unsere Camping-Küche auch in Zukunft erweitern.

Zu gewinnen gibt es wieder ein kleines Mitbringsel aus Norwegen. Einsendeschluss eurer Rezepte ist der 01.10.2021.
Postet eure Ideen einfach als Kommentar zu diesem Beitrag.

Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark

Heute ging es in den nächsten Nationalpark, den Dovrefjell Nationalpark.

Wir starteten in den Tag mit einer kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt mit einer wirklich tollen Hütte.
Schaut euch mal das Bild an, man sitzt dort in einer Hütte aus Holz, Stahl und Glas – ein bisschen wie in einer grossen Sauna.
In der Mitte gibt es einen Kamin und man geniesst einen tollen Ausblick.
Wir waren allein hier und genossen diesen Ort voller Ruhe während es draußen stürmte und regnete.

Später machten wir eine Wanderung, auf der die Chance besteht, Moschus Ochsen in freier Natur zu sehen, aber leider hatten wir kein Glück. Die Tour führte uns aber auch an einem alten Dorf mit niedlichen Holzhäusern vorbei, das war auch sehenswert.

Nachmittags kauften wir in einem größeren Ort ein und tranken Kaffee ehe wir unseren Übernachtungsplatz im Wald aufsuchten und ein Feuer machten.

Reiseblog von Nono und Nici