Lofoten – Austvågøya
Lofoten – Austvågøya

Lofoten – Austvågøya

Nach ein paar schönen Tagen auf den Vesterålen geht unsere Reise weiter auf die Lofoten.

Die Lofoten sind eine Inselgruppe etwa 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises. Sie bestehen aus rund 80 Inseln, trotz ihrer Lage in arktischen Breiten sorgt der Golfstrom für ein überraschend mildes Klima. Die Region ist bekannt für ihre steilen Berge, tiefen Fjorde und traditionellen Fischerdörfer, die sich malerisch an die Küsten schmiegen.

Wir fahren etwa 3 Stunden bis wir unser erstes Ziel, den Start einer Wanderung auf den Gipfel Matmora erreichen.

Zu Beginn geht es recht angenehm durch ein schönes Waldstück bergauf, vorbei an einem malerischen See bevor der Weg wirklich steil wird. Zu Beginn sehen wir den Gipfel noch nicht, vielleicht auch besser… Vermutlich hätte die vor uns liegende Höhe etwas demotivierend gewirkt. So erreichen wir nach einem anstrengenden Aufstieg bis auf 788 Meter den Matmora mit einem unglaublich beeindruckenden Rundumblick, der zu den schönsten der gesamten Inselgruppe zählt. Wir machen eine kleine Pause und wandern danach immer auf den Grat entlang über weitere kleine Gipfel, aber immer mit faszinierenden Ausblicken in alpinem Gelände. Unsere bisher schönste Wanderung der gesamten Reise.

Bereits auf dem Weg nach oben haben wir Ausschau nach einem schönen Übernachtungsplatz gehalten, denn die kommende Nacht möchten wir mitten in der Natur mit unserem Zelt verbringen. Da wir unser Zelt nicht auf ca 800 Meter tragen wollen, entscheiden wir uns für den See, der gleich am Start der Tour auf nur etwa 200 Metern Höhe liegt. 😉 Wir schauen uns etwas um und finden dann einen tollen Platz für unser Zelt mit einem wundervollen Ausblick. Die Nacht ist zwar sehr kalt, aber dafür auch sehr friedlich – so ganz allein an einem See. Das einzige, das wir hören, sind die Glöckchen der Schafe…

Den zweiten Tag nutzen wir für einen Besuch des Ortes Henningsvær. Oft als das „Venedig der Lofoten“ bezeichnet, ein charmantes Fischerdorf, das sich über mehrere kleine Inseln erstreckt und durch Brücken verbunden ist. Mit seinen bunten Holzhäusern, Kunstgalerien und dem weltberühmten Fußballplatz direkt am Meer zieht der Ort Besucher aus aller Welt an und das merken wir auch – auf den Straßen und in den Läden sind wirklich viele Menschen unterwegs.

Den besten Blick auf Henningsvær bekommen wir von dem Hausberg des Dorfes. Der steile, aber lohnende Aufstieg führt zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man das gesamte Inselnetz, das offene Meer und die Bergkulisse überblicken kann. Auch hier ist der Aufstieg wieder steil und sehr felsig, aber der Blick entschädigt – auch wenn wir leider keinen Sonnenschein auf den Inseln zu sehen bekommen.

Die Nacht möchten wir noch einmal im Zelt verbringen, seit gestern haben wir sonniges Wetter und das möchten wir nutzen. Wir entscheiden uns für einen Aussichtspunkt bei Digermulen mit einem wunderschönen Blick auf die Fjordlandschaft, türkisblaues Wasser und die umliegenden Gipfel. Wir bauen unser Zelt auf und hören nichts (nicht einmal die Glöckchen von Schafen 😉) und genießen einen stimmungsvollen Sonnenuntergang.

3 Kommentare

    1. Bella

      Ich stimme Vanessa zu, beim Anblick dieser atemberaubenden Fotos bekommt man extremes Fernweh 🥹 Da ist ja wirklich ein Ausblick schöner als der andere, und diese süßen Orte zwischendurch, herrlich. Eure Plätze fürs Zelten sehen fast schon surreal aus, wow!! 😍 Die Ruhe dort muss herrlich sein.

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