Lofoten – Austvågøya und Vestvågøy
Lofoten – Austvågøya und Vestvågøy

Lofoten – Austvågøya und Vestvågøy

Wir erwachen am frühen Morgen, kriechen aus unserem Zelt und suchen uns gleich einen schönen Platz mit Sonnenschein, um uns etwas aufzuwärmen.

Nach dem Frühstück starten wir mit einer Wanderung auf einen nahegelegenen Gipfel, das Zelt lassen wir noch stehen, da es noch sehr nass ist.

Ziel der Wanderung ist der Keiservarden. Auf dem Gipfel angekommen, haben wir einen tollen Rundumblick auf die Fjordlandschaft und die hohen Gipfel der nordöstlichen Lofoten.

Nach der Tour ist unser Zelt fast trocken, also packen wir alles zusammen und wandern zurück zum unserem Auto.

Für den heutigen Tag haben wir uns für eine Wanderung auf den Tjeldbergtinden entschieden. Die Wanderung startet in dem Ort Svolvær und führt steil bergauf bis auf 367 Meter Höhe. Das letzte Stück muss mit Hilfe einer Kette überwunden werden. Oben wartet ein schöner Ausblick auf den Ort, die Küstelinie und schöne Seen auf uns.

Am nächsten Tag haben wir unterschiedliche Aktivitäten geplant. So geht es für Steven auf eine Küstenwanderung. Start ist der kleine Ort Eggum. Die Wanderung gilt als eine der spektakulärsten Küstenrouten in Norwegen – ist wild, rau und voller Kontraste. Ziel ist das charmante Dorf Unstad mit dem nördlichsten dauerhaft surfbaren Spot der Welt – und damit ist wohl klar, was Nici heute geplant hat – natürlich surfen. Bei etwa 13 °C Wassertemperatur geht es in die Wellen. Mit einem guten Neoprenanzug ziemlich warm… Auf Grund des schönen Wetters aktuell sind die Wellen recht klein, für Anfänger aber ganz gut geeignet und so vergehen schnell 4 Stunden mit jeder Menge Spaß, auch wenn es auf den Azoren deutlich leichter fiel die Wellen zu reiten… Im Wasser lerne ich eine Norwegerin kennen und so verabreden wir uns noch auf eine Zimtschnecke im Surfcenter und plaudern über die Lebensstile der Norweger… Ein toller Tag. 🙂

Mit ordentlich Muskelkater geht es am nächsten Tag gleich weiter auf die nächsten Gipfel mit traumhaften Ausblicken.

Start ist eine Wanderung auf den Offersøykammen. Zunächst geht es durch ein kleines Waldstück bis wir uns wieder auf einem steilen Aufstieg befinden, es geht bis auf 436 Meter hinauf, oben werden wir mit einem Blick auf Buchten mit weißen Sandstränden und die umliegenden Gipfel entschädigt.

Danach brauchen wir eine kleine Pause und fahren in den Ort Leknes, wir suchen uns ein niedliches Café, essen und trinken eine Kleinigkeit.

Eigentlich ist Nici noch ziemlich kaputt, wir entscheiden und trotzdem noch für eine Wanderung auf den Mannen. Und das hat sich richtig gelohnt. Eine der besten Wanderungen der Tour. Wir starten an einem traumhaft schönen Sandstrand und wandern immer bergauf. Bereits auf dem Weg nach oben haben wir wundervolle Ausblicke in die Bucht und die umliegenden Fjorde mit den hohen Gipfeln der Berge. Oben angekommen werden alle Ausblicke noch einmal übertroffen, wir suchen uns ein schönes Plätzchen und können uns kaum satt sehen. Nur wenige Meter vor uns geht es etwa 400 Meter steil hinab mit Blick auf den Sandstrand, zudem bietet der Blick in der Tiefe unglaublich viel zu entdecken – Berge, Seen, Fjorde, das Meer,… Wir sind wirklich begeistert und sehr froh, dass wir auch diese Wanderung nicht ausgelassen haben… 😍 Nach der Wanderung kühlen wir uns die heißgelaufenen Füße im kalten Wasser des Atlantiks…

2 Kommentare

  1. Bella

    Wie toll, dass du dich auch auf dieser Reise wieder in die Wellen stürzen konntest, Nici 🙂 Und Respekt, dass du danach noch die Wanderungen auf dich genommen hast. Aber wenn ich mir die Bilder so anschaue würde ich auch sagen, dass es das absolut wert war. Die Ausblicke sind immer wieder aufs Neue total beeindruckend und man staunt echt jedes Mal, was für tolles Orte es doch in Europa alles gibt. Der Sonnenschein lässt noch dazu die Farben richtig strahlen 🙂

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