Wir verlassen die vorletzte Station unserer Reise und fahren für die letzten 3 Nächte ganz in den Süden der Lofoten.
Auf dem Weg haben wir uns heute eine Wanderung entlang der Küste ausgesucht, mal etwas weniger Höhe, aber trotzdem mit tollen Ausblicken. Wir wandern aus dem winzigen Dorf Nesland nach Nusfjord.
Die Wanderung ist eine spektakuläre Küstenroute, die durch raues Gelände und atemberaubende Natur führt. Der historische Fischerpfad schlängelt sich über felsige Abschnitte, vorbei an steilen Hängen, kleinen Bächen und mitunter sumpfigem Terrain. Unterwegs wechseln sich spektakuläre Ausblicke auf das offene Meer und die Bergkulisse der Lofoten ab.
Nusfjord ist altes Fischerdorf, das mit seinen roten Rorbuer-Hütten direkt am Fjord liegt. Hier leben gerade einmal 22 Menschen und das gesamte Dorf ist ein Museum.
Nach der Wanderung fahren wir nach Sørvågen, hier haben wir uns in einem Hostel eingebucht. Die Umgebung hat viele Abenteuer zu bieten, die wir in den nächsten Tagen entdecken wollen. Heute beenden wir den Tag mit einem Spaziergang bei unserer Unterkunft.
Heute haben wir einen regnerischen Tag erwischt, also fahren wir ein Stück zurück nach Norden und besuchen ein Wikingermuseum.
In dem Museum tauchen wir in die Welt der Wikinger ein, wir erkunden die Rekonstruktion des größten Langhauses, schauen uns handwerkliche Arbeiten an und versuchen uns im Hufeisen-Zielwerfen. Zu dem Museum gehört auch ein Wikingerschiff, das in einem kleinen Hafen steht. Leider ist die Hauptsaison gerade 2 Tage vorbei, sonst hätten wir noch eine Runde fahren können. Ein schönes und interaktives Museum.
Am Nachmittag lässt der Regen nach, also nutzen wir die Zeit für die bekannteste Wanderung im Süden der Lofoten – auf den Reinebringen. Die Wanderung führt über 1.978 Stufen hinauf auf 448 Meter Höhe. Gebaut wurde die Treppe von nepalesischen Shepas, um die Natur zu schützen. Vom Gipfel haben wir einen atemberaubenden Blick auf kleine Fischerdörfer und die eindrucksvolle Landschaft mit Seen, hohen Bergen und tiefen Fjorden. Wir bleiben einen Moment und freuen uns, dass sich sogar kurz die Sonne zeigt…
Am letzten Tag auf den Lofoten unternehmen wir eine schöne Wanderung zu einem traumhaften Strand – dem Kvalvika Beach. Wir wandern vorbei an Seen, über moosige Wiesen mit tausenden Beeren, klettern über Felsen bis wir zwei Buchten erreichen. Wir nehmen uns Zeit für eine längere Pause und genießen die letzten Stunden in dieser beeindruckenden Landschaft. Auf dem Rückweg sehen wir tatsächlich, dass hier gerade eine Treppe von nepalesischen Sherpas angelegt wird. Wir sind beeindruckt und komplett überrascht – es gibt keine Maschinen, die die Arbeit der Sherpas erleichtert, die Männer bewegen die riesigen Felsbrocken mit einer selbstgebauten Seilwinde und zerschlagen die Steine mit einem Hammer und Meißel. Das haben wir nicht erwartet… Es ist unglaublich, dass der Bau dieser Treppen wirklich noch auf so traditionelle Weise erfolgt.
Für eine letzte Zimtschnecke fahren wir noch in das Fischerdorf Å. Hier endet die Straße ganz im Süden der Lofoten in einem niedlichen Dorf und damit auch unsere Reise durch Nordnorwegen und die Lofoten.
Wir sind etwas wehmütig diese beeindruckende Landschaft nun hinter uns lassen zu müssen. Zurück geht es am nächsten Morgen mit der Fähre.





























WOW WOW WOW 🤩 Was sind das bitte schon wieder für abgefahrene Anblicke und tolle Erlebnisse? Es sieht alles so so schön aus 🥹 Da glaube ich sofort dass ihr etwas wehmütig seid, die Gegend nun verlassen zu müssen. Zum Glück ist Norwegen ja nicht so weit weg wie Australien – vielleicht könnt ihr also schon bald wiederkommen 😇😘