Nur gut zwei Stunden sind es mit der Fähre von Helsinki nach Tallinn, denn die beiden Hauptstädte liegen nur 80km auseinander, das ist ausgesprochen nah.
Und diese Zeit vergeht schnell, denn auf der Fähre wird es nicht langweilig, es gibt Shops, Restaurants und einen Pub mit Bingo und Livemusik.
In Tallinn angekommen beziehen wir unser kleines Hotel in der Altstadt und nutzen den ersten Abend für ein schönes Abendessen und einen Ausflug in einen Pub mit Livemusik in der Altstadt.
Den folgenden Tag nutzen wir für eine ausführliche Stadterkundung.
Tallinn ist die Hauptstadt Estlands und ist mit ihrer gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ein echtes Highlight.
Tallinn zählt aktuell rund 457.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt Estlands sowie die drittgrößte im Baltikum – nach Riga und Vilnius.
Die Stadt vereint historische Architektur mit moderner Technologie und ist bekannt für ihre dynamische Start-up-Szene, was ihr den Spitznamen „Silicon Valley Europas“ eingebracht hat.
Wir erkunden zuerst die Altstadt mit ihren engen Kopfsteinpflasterstraßen, der gut erhaltenen Stadtmauer und den vielen mittelalterlichen Türmen. Wir sind ja insgesamt mit 16 Personen unterwegs und fühlen uns hier und da wie eine Gruppe Kreuzfahrtouristen, weil so eine Gruppe in der engen Innenstadt schon recht groß wirkt. 🙂
Es geht vorbei an beeindruckenden alten Gebäuden und immer wieder zu wunderschönen Aussichtspunkten mit weiten Blicken über die schöne Stadt.
Nachdem wir die Altstadt erkundet haben, schlendern wir noch eine Runde durch den Stadteil Kalamaja mit seinen historischen Holzhäusern und durch das kreative Viertel Telliskivi mit seinen alternativen Shops und Straßenkunst.
Der Rundgang endet in der Markthalle und wir machen uns einen Überblick über die Waren, die hier so angeboten werden.
Am Abend findet unsere Reise ihren Abschluss mit einem mittelalterlichen Abendessen im Olde Hansa, bei authentischen Speisen nach Rezepten des 15. Jahrhunderts, historischer Musik und einem einzigartigen Ambiente im Kerzenschein.
Auch nach dem Abendessen finden wir in der Fort Bar noch etwas besonderes, in Form von zwei estnischen Livebands in einem urigen Gewölbekeller. Die Metallversion des Liedes „Freestyler“ der Boomfunk MCs werden wir wohl nicht vergessen.
Da wir noch nicht so richtig nach Hause wollen stehen wir Sonntag früh auf und besuchen noch das moderne Rotermann Viertel.
Es verbindet historische Industriearchitektur mit moderner urbaner Gestaltung. Zwischen alten Backsteinfabriken und innovativen Neubauten finden sich trendige Boutiquen, Cafés und kulturelle Einrichtungen – ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher und ein großer Kontrast zur historischen Altstadt.
Spannend.
























Eine Stadt die man gesehen haben muss !