Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr verbringen wir in Garmisch Partenkirchen.

Anlass unserer Reise ist das Neujahrsspringen auf der großen Olympiaschanze. Und da diese Region nicht nur Skispringen sondern auch eine wundervolle Landschaft für Naturmenschen, wie uns bietet, bleiben wir gleich eine ganze Woche.

Wir unternehmen jeden Tag Wanderungen und schauen uns die Gipfel in der nahen Umgebung an. GaPa (Garmisch-Partenkirchen) liegt am Fuß der Zugspitze und ist von einer Bergkulisse umgeben. Zu unserer Reisezeit liegt ein Teil davon noch in der Sonne und der andere Teil ist bereits winterlich.

Also entscheiden wir uns für Wanderungen an den sonnigen Seiten der Berge und wandern auf den Königsstand. Auf dieser Wanderung bieten sich viele schöne Ausblicke auf den Ort, unterwegs kommen wir an einer gemütlichen Berghütte, der St. Martinshütte, vorbei und genießen eine kleine Pause auf der Terrasse bei Sonnenschein.

Eine weitere Wanderung führt uns auf den Wank auf 1.780 Meter Höhe mit einer fantastischen Sicht auf das Zugspitzmassiv und einer sehr abwechslungsreichen Wanderung. Von dichten Wäldern, über steinige Passagen bis hin zu grünen, lieblichen Wiesen ist hier alles dabei.

Wenn man einmal in der Gegend ist, gehört natürlich auch ein Ausflug zum Eibsee dazu, also nutzen wir einen Tag für eine Wanderung um den See. Der Eibsee ist ein kristallklarer See am Fuß der Zugspitze und gilt als einer der schönsten Seen Deutschlands. Wir können das kristallklare Wasser leider nur an einer kleinen Stelle erahnen, da der See fast vollständig eingefroren ist. Aber auch dies bietet ein schönes Bild, also wandern wir einmal um den See und genießen, dass es hier im Winter nicht ganz so überlaufen ist wie im Sommer.

Am letzten Tag entscheiden wir uns für eine Wanderung in der Nähe von GaPa in den Ammergauer Alpen. Hier gibt es einen kleinen Klettersteig, der auf den 1.342 Meter hohen Kofel führt. Der Kofel ist durch seine steil aufragende, fast pyramidenartige Silhouette bereits aus der Ferne sichtbar. Vom Gipfel haben wir einen schönen Blick in das Tal, werden allerdings auch davon überrascht, dass es beginnt zu schneien. Also genießen wir nur einen kurzen Ausblick und machen uns direkt wieder an den Abstieg über den Klettersteig. Auf dem Rückweg wandern wir über die Kolbensattelalm und wärmen uns bei einen Kakao und Tee wieder auf. Nach der Wanderung halten wir in Ettal, denn hier steht ein wirklich eindrucksvolles Benediktinerkloster, das bereits 1330 gegründet wurde und noch heute aktiv genutzt wird.

Den Silvesterabend verbringen wir auf der St. Martinshütte. Der Abend beginnt mit einer etwa einstündigen Fackelwanderung auf die Hütte. Oben angekommen haben wir einen wundervollen Blick auf GaPa und verbringen einen gemütlichen Abend mit einem 3-Gänge-Menü, interessanten Gesprächen und einer bayerischen 3-Mann Kapelle. Um Mitternacht schauen wir uns das Feuerwerk über GaPa an.

Der Neujahrstag ist für das Neujahrsspringen reserviert. Gefühlt besucht jeder, der in diesen Tag in der Gegend ist, dieses Event und so sind die Straßen voll mit Menschen. Wir haben Sitzplatzkarten und somit eine tolle Sicht auf die Schanze und den Auslauf. Im Stadion ist eine ausgelassene Stimmung und wir sind beeindruckt von den Springern und der Kulisse im Tal mit Blick auf das Zugspitzmassiv.

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