Ein Wochenende in der Böhmischen Schweiz.
Wir mögen es in der Sächsischen Schweiz sehr gerne und waren daher in den letzten Jahren öfter da.
Den tschechischen Teil, also die Böhmische Schweiz haben wir dabei bisher größtenteils ausgelassen, also soll es diesmal nach Tschechien gehen und anders als sonst nehmen wir die Familie mit, buchen uns in ein schönes Ferienhaus ein und lassen es etwas ruhiger angehen.
Am ersten Tag geht es nach Jetřichovice und von hier aus auf eine schöne Wanderung zur Wilhelminenwand, dem Marienfels, dem Rudolphstein und der Felsenburg Falkenstein.
Bei dieser Wanderung ging es stets hoch und runter und immer wieder zu schönen Aussichten, wie z.B. von dem Aussichtpavillion auf dem Marienfels oder der Schutzhütte auf dem Rudolphstein.
Der Weg ist an sich schon spektakulär und herausfordernd, aber mit dem vielen Schnee und dem Eis, war es besonders schwierig die steilen Auf- und Abstiege unbeschadet zu meistern.
Bei einer Einkehr in der Tokáň-Hütte konnten wir auf dieser Wanderung auch noch die gute tschechische Küche genießen.
Am Sonntag wollten wir uns die bekannteste Sehenswürdikeit, das Prebischtor ansehen.
Unsere Unterkunft lag günstig, also konnten wir direkt zu Fuß zu unserer Wanderung aufbrechen.
Vor ein paar Jahren hat es in der Gegend leider einen großen Waldbrand gegeben und die ohnehin von Trockenheit und Borkenkäfer geschwächten Bäumen sind zu großen Teilen den Flammen zum Opfer gefallen.
So läuft man nicht mehr wie früher durch dichten Wald, sondern durch einen verbrannten Wald, in dem langsam neue Bäume entstehen, sich aber einige Aussichten zeigen, die es früher nicht gab.
Da wir im Winter hier sind und alles schneebedeckt ist, sieht sie Landschaft ohnehin schön aus.
Im Sommer kann es hier wirklich unerträglich voll werden, aber im Winter haben wir Glück, es kostet keinen Eintritt und es haben sich nur wenige Andere auf den Weg gemacht.
So können wir ungestört das Felsentor und seine vielen Aussichtspunkte genießen, aber leider auch nicht in die im Winter geschlossene Gaststätte einkehren.
Weil Steven heute Geburtstag hat, verbringen wir den restlichen Tag im Ferienhaus mit Kuchen, Sauna und einem schönen Abendessen in einem Gasthaus in der Nähe.
Am Montag, unserem Abreisetag machen wir noch zwei kleine Abstecher, ehe wir die Heimreise antreten.
Zuerst machen wir einen Stopp am Aussichtspunkt Belvedere mit einem schönen Blick von oben über die Elbe, danach halten wir kurz un Decin, um uns ein paar Leckereien mit nach Hause zu nehmen und dann spazieren wir noch ein wenig durch die Tyssaer Wände. Beeindruckende Felsformationen, in denen man verschiedene Figuren und Formen erkennen kann und die wunderbare Aussichten über die Umgebung bieten.
Auch hier ist es es den Schnee und das Eis teils eine echte Herausfordung die Auf- oder Abstiege zu meistern, aber inszwischen sind wir ja geübt.
Natürlich waren wir nicht das letzte Mal in der sächsischen oder böhmischen Schweiz…
















Beeindruckende Landschaft. Da hattet ihr eine tolle Zeit