Die letzten beiden Tagen nach unserer Trekkingtour verbringen wir in Lagos und Faro.
Lagos liegt an der südwestlichen Algarve direkt an der Mündung des Flusses Bensafrim und ist umgeben von markanten Sandstein‑ und Kalksteinklippen. Die Stadt ist ein klassischer Küstenort mit Altstadt, Marina und unmittelbarer Nähe zu mehreren traumhaft schönen Stränden.
Wir sind in einem Gästehaus mitten in der Altstadt. Um die Küste rund um das Ponta da Piedada zu erkunden, leihen wir uns Fahrräder und radeln los. In den letzten Tagen konnten wir die Natur überwiegend allein genießen, hier merken wir nun, dass die Algarve auch sehr überlaufen sein kann. Trotzdem schauen wir uns die bekannten Aussichtspunkte an bevor wir wieder zurück in die Stadt fahren. Für den späteren Nachmittag ist leider viel Regen vorausgesagt, also schlendern wir noch eine Runde durch die kleinen Gassen, schauen uns die wichtigsten Punkte der Stadt an und suchen uns ein kleines Café abseits der Touristenströme, in dem außer uns nur ein paar Portugiesen sitzen.
Am nächsten Morgen fahren wir zurück nach Faro, auf dem Weg zum Bahnhof entdecken wir zufällig einen Markt, auf dem Einheimische ihr Obst und Gemüse anbieten, natürlich schauen wir uns das etwas genauer an.
Danach fahren wir etwa 2 Stunden Zug. In Faro angekommen, machen wir einen kleinen Stadtspaziergang. Faro ist die Hauptstadt der Algarve – autentischer, lokaler und weniger touristisch als Lagos, mit einer richtig schönen Altstadt, vielen historischen Gebäuden und gemütlichen Bars.
Faro selbst liegt nicht direkt am offenen Meer – die Strände liegen auf vorgelagerten Inseln im Naturpark Ria Formosa. An die Ria Formosa grenzt der Stadtstrand, hierher fahren wir mit einem kleinen Boot. Der Stadtstrand ist quasi eine kleine Sandinsel mit kleinen Straßen, die allerdings überwiegend mit Sand überweht sind, und vielen Bars und Cafés. Zum Abschluss lassen wir es uns nochmal in einem Fischrestaurant schmecken bevor wir am Flughafen vorbei in unser letztes Gästehaus gehen.




















