Unser letzter Stopp führt uns in den Bruce-Peninsula-Nationalpark, dieser ist eines der größten Naturschutzgebiete im Süden Ontarios und er ist berühmt für seine schroffen natürlichen Klippen und Felshöhlen, die aus dem türkisfarbenen Wasser der Georgian Bay ragen. Uns fällt mal wieder auf wie groß die Seen hier in Kanada sind. Wir stehen am Ufer und haben das Gefühl aufs Meer zu blicken…
Wir verbringen hier unsere letzten zwei Nächte und nutzen die Zeit für kleine Wanderungen bevor wir unsere Sachen packen und den Camper aufräumen.
Die berühmteste Attraktion ist
„The Grotto“ eine spektakuläre Meereshöhle mit einem unterirdischen Tunnel, der das Licht reflektiert. Auch wir wandern dorthin und schauen uns das Naturschauspiel an. Die Landschaft ist wirklich schön, allerdings sind hier auch sehr viele Touristen unterwegs. Diese scheinen jedoch überwiegend direkt dorthin zu gehen, wir wählen etwas längere Wege und schon sind wir ganz allein…
Unser Campingplatz liegt direkt am Cyprus Lake, den man auf einer entspannten Wanderung umrunden kann. Auch hier sind wir ganz für uns und genießen noch einmal die Ruhe.
Fazit:
3 Wochen Ostkanada im Camper gehen zuende.
Wir sind insgesamt knapp 4.000km gefahren, haben 7 Nationalparks und 4 größere Städte besucht. Wir hatten bestes Wetter, bei meist über 25°C und Sonne. Nur an zwei Tagen hat es geregnet. Diese Reise war bereits unsere 4. Reise nach Kanada, aber die erste in den Osten Kanadas.
Was uns hier so gefällt ist die unendliche Natur, eine spannende Tierwelt, die einfachen und gemütlichen Campsites in der Natur und die geringe Kriminalität und damit Entspanntheit des Reisens.
Anders als im Westen Kanadas haben wir dieses Mal auch große Städte mit dabei, das ist beim Reisen zwar nie unser Fokus aber auch eine gute Möglichkeit Land und Leute kennenzulernen. Quebec und Toronto gefielen uns dabei am besten.
Ansonsten finden wir hier in Kanadas Osten genauso Natur, wie im Westen, jedoch ist die Landschaft hier weniger schroff und beeindruckend, sondern eher lieblich und relativ ähnlich zueinander. Im Prinzig gibt es unendliche Wälder und unzählige Seen. Wilde Tiere sind im Osten leider etwas schwieriger zu entdecken als im Westen. Wir haben dennoch sehr viele Eichhörnchen, Streifenhörnchen, 2 Elche, einen Fuchs, eine Schildkröte, ein paar Schlangen und ein paar Stachelschweine gesehen.
Spannend war auch noch, dass Ostkanada zweisprachig ist, also englisch und französisch die Amtssprachen sind, aber je weiter man nach Osten kommt immer weniger englisch gesprochen wird, so war es z.B. mit dem Pannenservice echt schwer sich zu verständigen und einmal im Café eine Bestellung nur mit ÜbersetzungsApp möglich… Das kannten wir so bisher nicht, sonst lief es mit Englisch eigentlich überall…
Achja und noch etwas hat uns überrascht, die Mücken, so viele und so aggressive wie hier haben wir auf unseren bisherigen Reisen noch nie gehabt…
Ob wir nochmal nach Ostkanada kommen? Vielleicht mal im Winter, sonst wohl eher in den Westen.






Ein toller letzter Stopp und ein spannendes Fazit. Kommt wieder gut nach Hause, wir freuen uns auf euch ♥️
Eine schöne Reise habt ihr erlebt.
Ich glaube, gerade wegen dem vielen Wasser und dichten Wäldern gibt es dort gefühlt viel mehr Mücken, als im Westen. Wobei, .B. Yukon ist auch nicht ohne…..
Mit den Sprachen, da haben wir ähnlich Erfahrung gemacht. Da seid ihr nicht auf der Gaspesie Peninsula nicht gewesen! Dort konnte damals niemand englisch, und ein Handy gab es auch nicht, beziehungsweise schon, aber die ganze Technik und die Preise waren noch lange nicht wie heute.
Komisch, auch ohne Navi, wir hatten keins mitgehabt, haben wir alles gefunden. Wie lange ist es her? Ich denke, gerade so 20 Jahre. So hat sich die Welt vrändert, was die Technik betrifft.