Zwei Konzerte führten uns in den Ruhrpott, dazwischen blieb noch ein wenig Zeit, die genutzt werden wollte.
Aber was macht man im Ruhrpott und welcher Ort eignet sich zum Übernachten?
Nach ein wenig Recherche fiel unser Blick auf den kleinen Essener Stadtteil Kettwig.
Kettwig hate eine historische Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern und eine fotogene alte Ruhrbrücke, die das Ortsbild prägt.
Dazu gibt es einige gemütliche Cafés und viel Grün rings herum.
Wir verbringen also ein paar schöne Stunden, im kleinen historischen Ort, der wirklich sehr anders ist, als man den Ruhrpott sonst so kennt.
Wir haben bestes Sommerwetter und haben eine entspannte Zeit in den kleinen Gassen.
Einen Nachmittag verbringen wir dann noch nebenan am Baldeneysee.
Zuerst besuchen wir Villa Hügel, einen Landsitz des Industriellen Alfred Krupp aus dem 19. Jahrhundert mit kunstvollen Räumen und einer prächtigen Parkanlage. Hier kann man alles zur Firma und Familie Krupp und deren Geschichte lernen und wunderbar entspannen in der rieseigen Parkanlage.
Weiter geht es anschließend an den Baldeneysee, dem größten See Essens, der im Prinzip aber kein See, sondern der angestaute Fluss Ruhr ist.
Die Gegend ist ein beliebtes Freizeitgebiet und bei hochsommerlichen 30°C natürlich genau der richtige Ort.
Hier kann man Segeln, Rudern und Kanufahren und es gibt eine schöne Uferpromenaden zum Spazierengehen.
Wir wandern ein Stück den Baldeneysteig entlang, der uns an zahlreiche Biergärten und Aussichtspunkten vorbeiführt.
Wenn man so von den Aussichtspunkten in das Ruhrtal schaut, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass wir hier im Ruhrpott sind, denn alles ist doch sehr grün und wirkt sehr ländlich.
Ein wirklich schöner Kurztrip in eine Region, die man sicher selten mit Natur und malerischen Städtchen verbindet, aber die man wie Kettwig zeigt, durchaus finden kann.








